Mandala ( rituelles Sandbild )

Während der 29. Duisburger Akzente vom 17.05. bis 21.05.2006 fertigten 7 buddhistische Nonnen ( Kloster Kopan in Kathmandu ) aus Nepal im Kultur und Stadthistorischem Museum in tiefgebeugter Haltung und mit speziellen Streuröhrchen ein traditionelles Mandala ( Sandbild ). Dieses farbenprächtige Meditationsbild wurde in tagelanger Filigranarbeit gefertigt, soll der Stadt und allen Lebewesen Heilung bringen und war dem Medizinbuddha geweiht. Nach Fertigstellung des Mandala und während einer rituellen Zeremonie wurde das Mandala zerstört. Hierzu wurden die Hauptlinien durchtrennt, der Sand zusammengekehrt. und in ein geweihtes Gefäß gefüllt. Im weiteren Verlauf der Zeremonie wurde der Sand später dem Rhein bei Ruhrort übergeben.

Bild1 zeigt das Sandmandala kurz vor Fertigstellung


Bild2 zeigt die Herstellung ( kurzes Video )